Der Oktopus in van Goghs Sonnenblumen
Mitten im Strauß: Der Oktopus sitzt in Vincent van Goghs Sonnenblumen und schaut mit schweren Lidern heraus.
Nach Rembrandt, Vermeer und Caillebotte ist der Oktopus bei Vincent van Gogh angekommen – in seinen Sonnenblumen aus Arles. Ein zweites Bild von GPT-6 zeigt ihn als Selbstbildnis mit verbundenem Ohr.

Van Gogh hat die Vase mit Sonnenblumen mehrmals gemalt, um damit das Zimmer für Paul Gauguins Besuch in Arles zu schmücken. Die berühmteste Fassung in der National Gallery in London hat einen gelben Hintergrund. Der türkisblaue Grund hier erinnert eher an die Fassung in der Neuen Pinakothek in München.
Der Oktopus versteckt sich nicht wirklich. Er sitzt mitten im Strauß, die Arme zwischen den Stängeln, und schaut mit schweren Lidern heraus, als hätte man ihn beim Mittagsschlaf gestört. Die Saugnäpfe sind gemalt wie die Samen in den Blütenköpfen: kleine, runde Tupfer in dickem Farbauftrag. Oktopus und Sonnenblumen bestehen hier aus demselben Pinselstrich.
Quellen: National Gallery: Sunflowers, Wikipedia: Sunflowers (Van Gogh series), abgerufen am 22. Oktober 2026.