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Der Oktopus als van Gogh mit verbundenem Ohr

Pelzmütze, grüner Mantel, Verband und Pfeife: Der Oktopus als van Goghs Selbstbildnis – mit einem Verband für ein Ohr, das er gar nicht hat.

Lesestand

Das zweite van-Gogh-Bild von GPT-6, neben den Sonnenblumen: diesmal kein Stillleben, sondern ein Selbstbildnis.

Abwandlung von van Goghs Selbstbildnis mit verbundenem Ohr: Ein Oktopus in grünem Mantel und dunkelblauer Pelzmütze, ein weißer Verband um den Kopf, hält mit einem Tentakel eine rauchende Pfeife; im Hintergrund ein japanischer Holzschnitt mit einem Berg, links eine Staffelei, rechts ein Fenster.
GPT-6 · Selbstbildnis mit verbundenem Ohr

Im Dezember 1888 schnitt sich van Gogh nach einem Streit mit Gauguin ins Ohr. Kurz danach malte er sich selbst, mit Verband, Pelzmütze und grünem Mantel. Davon gibt es zwei Fassungen: Die eine, heute in der Courtauld Gallery in London, zeigt im Hintergrund eine Staffelei und einen japanischen Holzschnitt. Auf der anderen raucht er Pfeife, vor schlichtem, farbigem Grund.

GPT-6 hat beides zusammengelegt: Holzschnitt und Staffelei aus der einen Fassung, die Pfeife aus der anderen – gehalten von einem Tentakel. Und der Verband sitzt hier etwas ratlos auf einem Kopf, der gar keine Ohren hat. Bei Vermeer musste ein eingerollter Arm das Ohr für die Perle ersetzen; hier gibt es nichts zu verbinden.

Quellen: Courtauld: Self-Portrait with Bandaged Ear, Wikipedia: Self-Portrait with Bandaged Ear, abgerufen am 22. Oktober 2026.