Galerie

Der Oktopus beim Frühstück der Ruderer

Mitten in Renoirs fröhlicher Runde an der Seine liegt ein Oktopus im Anzug auf dem Tisch – als hätte er zu viel vom Wein erwischt.

Lesestand

Diesmal ein Gruppenbild: Pierre-Auguste Renoirs „Das Frühstück der Ruderer“ (1880/81), heute in der Phillips Collection in Washington. Renoir malte Freunde auf dem Balkon des Restaurants Fournaise in Chatou, an der Seine westlich von Paris.

Abwandlung von Renoirs Frühstück der Ruderer: Unter einem gestreiften Sonnendach sitzt eine fröhliche Gesellschaft um einen gedeckten Tisch mit Weinflaschen, Gläsern und Trauben; mitten auf dem Tisch lehnt ein orangeroter Oktopus in Anzug und Krawatte, den Kopf in einen Tentakel gestützt, seine Arme ringeln sich zwischen Flaschen und Gläsern; links ein Mann im Unterhemd mit Strohhut und eine Frau mit kleinem Hund, rechts vorne ein Mann rittlings auf einem Stuhl.
GPT-6 · Impressionistisches Flussufermahl mit elegantem Oktopus

Wo der Oktopus liegt

Er ersetzt diesmal niemanden. Bei Renoir steht vorn auf dem Tisch ein Stillleben aus Flaschen, Gläsern und Obst – genau dort hat GPT-6 den Oktopus hingelegt, im Anzug und mit Krawatte, den Kopf müde auf einen Arm gestützt, die übrigen Arme zwischen den Weingläsern. Er wirkt wie der Gast, der als Letzter noch am Tisch sitzt.

Alle anderen sind noch da: links der Wirtssohn mit Strohhut im ärmellosen Hemd, vorne links die junge Frau mit dem kleinen Hund – Aline Charigot, die Renoir später heiratete –, oben die Frau am Geländer und hinten die Herren mit Zylinder und Melone.

Ein alter Bekannter

Rechts vorne sitzt ein Mann im Unterhemd rittlings auf seinem Stuhl. Bei Renoir ist das Gustave Caillebotte – der Maler, in dessen verregnetem Paris der Oktopus vor ein paar Bildern spazieren ging. Diesmal sitzen die beiden am selben Tisch.

Quellen: Wikipedia: Luncheon of the Boating Party, abgerufen am 22. Oktober 2026.